Wilhelmshaven

Wilhelmshaven: 27 Wasserbomben gesprengt

Wilhelmshaven – 27 britische Wasserbomben aus dem Zweiten Weltkrieg sind am Donnerstag auf einer Sandbank in der Jade vor Wilhelmshaven gesprengt worden.

Vier Zündungen habe ein Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes benötigt, um alle Bomben unschädlich zu machen, sagte ein Sprecher der Landesbereitschaftspolizei am Abend in Wilhelmshaven. Der Bereich rund um den Fundort war zuvor für den Schiffsverkehr weiträumig gesperrt worden.

Die hochexplosiven Kriegsbomben zweier unterschiedlicher Typen waren den Angaben zufolge mit fast zweieinhalb Tonnen Sprengstoff bestückt. Entdeckt wurden sie im Rahmen der Arbeiten am neuen Tiefwasserhafen JadeWeserPort. Aufgrund der langen Liegezeit konnten sie nicht entschärft werden.

Wasserbomben wurden während des Zweiten Weltkriegs zur Versenkung von Schiffen und U-Booten eingesetzt. Sie detonieren unterhalb der Wasseroberfläche. Die Stadt Wilhelmshaven war wegen seines bedeutenden Marinehafens in den Jahren von 1939 bis 1945 das Ziel von mehr als 100 alliierten Luftangriffen und wurde dabei stark beschädigt.

Quelle: © nwzonline.de, Bild: Dorothea Jacob / pixelio.de

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