Rekordwochenende – danke für 3.000 gefällt-mir-Angaben

Am vergangenen Wochenende hat es viele Menschen an die Nordseeküste gezogen. Grund dafür waren wohl hauptsächlich die beiden Sturmtiefs „Elon“ und „Felix“. Mit einher zogen angekündigte Sturmfluten, die sich aber gerade in Dangast in Grenzen gehalten haben. Am stärksten war die Sturmflut in der Nacht zum Sonntag. Auf Norderney lief das mittlere Tidehochwasser etwa zwei Meter höher auf und am Festland wurde diese Marke zum Teil deutlich geknackt. In Otterndorf wurden 2,72 Meter gemessen und am Emssperrwerk bei Gandersum 2,66 Meter. „Rekordwochenende – danke für 3.000 gefällt-mir-Angaben“ weiterlesen

Das Jahr 2014 für die Papenburger MEYER WERFT

Viele Augen schauten auch im vergangenen Jahr nach Papenburg, als die Quantum of the Seas aus dem Baudock der MEYER WERFT kam und noch mehr Augen schauten zu, als sich der Gigant dann auf die Reise über die Ems zur Nordsee machte.

Die Quantum of the Seas war aber nicht das einzige Schiff, das 2014 in der Papenburger Werft gebaut wurde. Viele andere Aufträge halten die Mitarbeitenden der Werft an der Arbeit und so galt es zwar im Jahr das bisher größte Schiff zu bauen, gleichzeitig aber auch noch viele andere Aufträge fristgemäß und ordentlich abzuarbeiten. „Das Jahr 2014 für die Papenburger MEYER WERFT“ weiterlesen

Livestream von der Emsüberführung der Quantum of the Seas

Nachdem die Überführung ursprünglich am 21. September geschehen sollte wurde sie wegen den Wetterbedingungen auf den heutigen Montag verschoben. Aktuell laufen scheinbar die letzten Vorbereitungen und dann kann es losgehen. Drüben bei Schiffe und Kreuzfahrten findet ihr einige interessante Informationen und weitere Hinweise.

Vor ca. einer Woche war Lucas in Papenburg und hat ein paar Fotos mitgebracht. „Livestream von der Emsüberführung der Quantum of the Seas“ weiterlesen

Verschoben: Emsüberführung Quantum of the Seas am 21. September

Am kommenden Wochenende gibt es an der Nordsee bzw. auf dem Weg zur Nordsee wieder einmal ein Highlight. Das drittgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Quantum of the Seas, wird voraussichtlich am 21. September 2014 den Werfthafen der Papenburger Meyer Werft verlassen und dann über die Ems Richtung Nordsee überführt. „Verschoben: Emsüberführung Quantum of the Seas am 21. September“ weiterlesen

Kostenloses Public Viewing heute Abend in der großen EWE Arena

Nach dem spannenden Spiel zwischen den EWE Baskets und Bayern München am vergangenen Dienstag schauen heute viele Fans in Richtung München. Dort findet heute das entscheidend Spiel zwischen den EWE Baskets und Bayern München statt. Der Sieger wird in das Finale gegen Alba Berlin einziehen. „Kostenloses Public Viewing heute Abend in der großen EWE Arena“ weiterlesen

Die Nordsee

Mit einer Fläche von rund 575.000 Quadratkilometer und einer durchschnittlichen Tiefe von 94 Meter hat die Nordsee ein ungefähres Wasservolumen von rund 54.000 Kubikkilometern. Von Norden nach Süden dehnt sie sich 1.120 Kilometer weit aus und von Osten nach Westen knapp 1.000 Kilometer. Begrenzt wird die Nordsee von Großbritannien im Westen, Norwegen im Nordosten, Dänemark im Osten, Deutschland im Südosten, den Niederlanden im Süden sowie Belgien und Frankreich im Südwesten. Bis auf die Meeresengen beim Skagerrak und beim Ärmelkanal wird die Nordsee auf drei Seiten von Land bergend und öffnet sich trichterförmig zum Europäischen Nordmeer.

Die Nordsee allgemein

Die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg für die Handelsschifffahrt von Mittel- und Nordeuropa zu den Weltmärkten. Mit dem angrenzenden Ärmelkanal zusammen ist die südliche Nordsee die am dichtesten befahrene Schifffahrtsregion der Welt. Unter dem Meeresboden der Nordsee befinden sich größere Erdgas- und Erdölreserven. Diese werden seit den 70er Jahren abgebaut. In den vergangenen Jahrzehnten wurde der Fischbestand durch kommerzielle Fischerei vermindert und weitere Umweltveränderungen gibt es durch die Einleitung von Abwässern.

Die Nordsee geht im Südwesten in den Ärmelkanal über und im Osten hat sie über Skagerrak und Kattegat Kontakt zur Ostsee. Wie schon geschrieben öffnet sich die Nordsee im Norden trichterförmig zum Europäischen Nordmeer, das wiederum im Osten des Nordatlantiks liegt. Darüber hinaus wird die Nordsee durch eine gedachte Linie vom norwegischen Lindesnes hin zum dänischen Hanstholm in Richtung Skagerrak abgegrenzt. Zu den wichtigsten Zuflüssen vom Festland her zählen die Schelde, die Maas, der Rhein, die Ems, die Weser und die Elbe sowie die Themse. Die letztere mündet nördlich der Straße von Dover in die Nordsee.

Entstehung der Nordsee

Geologisch betrachtet ist die Nordsee ein altes Meer. Zu beobachten sind die Entstehung und Veränderung des Meeres über einen Zeitraum von etwa 350 Millionen Jahren. Ihre jetzige Form erhielt die Nordsee erst mit dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 11.000 Jahren. Langfristig betrachtet ist auch die jetzige Form nur ein Teil der dynamischen Entwicklung der Nordsee. Zu beobachten ist ein Anstieg des Meeresspiegels, der beobachtet über die letzten 7.500 Jahre bei etwa 33 Zentimetern pro Jahrhundert liegt.

Während dem Höhepunkt der Weichseleiszeit, die vor ca. 115.000 Jahren begann und vor 11.700 Jahren endete, lag der Meeresspiegel zum Teil bis zu 120 Meter unter dem heutigen Stand. Die Küstenlinien der Nordsee verliefen etwa 600 Kilometer nördlich der heutigen Linie. Dadurch lagen große Teile der Nordsee damals trocken. Am Ende der Weichseleiszeit lag der Meeresspiegel etwa 60 Meter unter dem heutigen Normalnull. Dabei war die gesamte Südliche Nordsee Festland und die britischen Inseln und das europäische Festland bildeten eine zusammenhängende Landmasse. In den auf die Eiszeit folgenden Jahrtausenden stieg das Wasser an. Im Laufe der Zeit nahm die Geschwindigkeit des Anstiegs ab.

Vor etwa 9.850 bis 7.100 Jahren wurden Teile des Elbe-Urstromtals überflutet und der Ärmelkanal öffnete sich. Das Wattenmeer begann sich ebenfalls zu bilden. Vor rund 5.000 Jahren (3000 v. Chr.) lag der Meeresspiegel an der südlichen Nordseeküste etwa vier Meter unter dem heutigen Stand und zu Beginn der christlichen Zeitrechnung dann nur noch zwei Meter unter heutigem Niveau. Der Meeresspiegel stieg weiter und sank um 1000 wieder ab, bevor er dann wieder in mehreren Schüben langsam wieder anstieg.

Wangerooge im Herbst 2010 - 50

Die Nordsee ist zwischen 13 und 725 Meter tief

Die durchschnittliche Tiefe der Nordsee liegt wie geschrieben bei nur 94 Metern. Im südlichen Gebiet ist sie zwischen 25 bis 30 Meter tief und am Kontinentalhang zwischen Norwegen und nördlich der Shetlandinseln liegt die Tiefe zwischen 100 und 200 Metern. Der gesamte südliche Teil der Nordsee ist maximal 50 Meter tief. Eine Ausnahme bildet die Norwegische Rinne, die durchschnittlich zwischen 250 und 300 Metern tief ist und an der tiefsten Stelle 725 Meter misst. Die flachste Stelle abseits des Küstengebietes liegt in der Doggerbank bei 13 Metern.

Die Temperatur der Nordsee kann im Sommer 25 °C erreichen und 10 °C im Winter. Dabei variiert sie aber stark abhängig vom Einfluss des Atlantiks und der Wassertiefe. Der Salzgehalt des Wasser ist orts- und jahreszeitenabhängig und liegt zwischen 15 und 25 Promille in der Nähe der Flussmündungen und bis zu 32 bis 35 Promille in der nördlichen Nordsee.

Die Gezeiten in der Nordsee

An der Nordseeküste kann man die Gezeiten oder auch Tiden genannt sehr gut beobachten. Die Gezeiten sind Wasserbewegungen der Weltmeere und Ozeane. Die Zeiträume zwischen dem Hochwasser und dem Niedrigwasser werden als Ebbe bezeichnet und die Zeiträume zwischen Niedrigwasser und Hochwasser werden als Flut bezeichnet. Der dabei entstehende Tidenhub beträgt auf dem offenen Meer nur ca. 30 Zentimeter, an der deutschen Nordseeküste hingegen aber bis zu zwei Metern.
In einem extra Artikel haben wir das Thema Gezeiten noch einmal spezieller und ausführlicher unter die Lupe genommen.

Die Nordsee von oben – der Film

In dem Film „Die Nordsee von oben“ sieht man wunderschöne Bilder von der Nordsee und umzu, die man so gar nicht erahnt hätte und niemals zu sehen bekommen hätte. Der Film lief in Kinos und ist bei Amazon auf DVD erhältlich. Ein Trailer des Films zeigt die wunderbaren Aufnahmen:

Die Ostfriesischen Inseln

Aufgereiht vor der niedersächsischen Festlandküste liegen die Ostfriesischen Inseln Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum. Die Inseln erstrecken sich über eine Gesamtlänge von ca. 90 Kilometern zwischen den Mündungen der Ems und Jade. Der Abstand zum Festland liegt zwischen 3,5 und 10 Kilometern und zwischen den Inseln und dem Festland befindet sich ein großer Bereich des Watts – dieser Bereich ist größer als die Inseln selbst. Zur Seeseite hin verfügen die Inseln über Sandstrände und sind während der Ebbe zum Teil vom Festland aus zu Fuß erreichbar. „Die Ostfriesischen Inseln“ weiterlesen

AIDAstella Emsüberführung am 09. Februar 2013

An diesem Samstag, 09. Februar 2013, wird die AIDAstella von der Papenburger Meyer Werft aus über die Ems nach Emden überführt. Die Überführung war erst für den Samstagnachmittag geplant, wurde nun aber auf 0.30 Uhr verschoben. Demnach soll die AIDAstella dann gegen 14.30 Uhr in Emden festmachen und bereits um 16.00 Uhr zu ersten Einstellungsfahren auslaufen.

AIDAstella beim Ausdocken am 25.1.2013, © schiffe-und-kreuzfahrten.de
AIDAstella beim Ausdocken am 25.1.2013, © schiffe-und-kreuzfahrten.de

Wie bei allen anderen Schiffen wird auch die AIDAstella wieder rückwärts über die Ems fahren. Dadurch ergibt sich ein Höchstmaß der Präzision auf der schmalen Ems.  Zu besonders engen Stellen gehören die Dockschleuse bei der Meyer Werft, die Friesenbrücke in Weener, die Jann-Berghaus-Brücke in Leer und das Emssperrwerk in Gandersum.

Die Emsüberführung der AIDAstella kann man live miterleben ohne direkt vor Ort sein zu müssen.

Schiffsunfall auf der Ems bei Gandersum

© www.schiffe-und-kreuzfahrten.de

Auf der Ems in Ostfriesland hat es einen Schiffsunfall gegeben, der noch einmal gut ausgegangen ist. Ein 80 Meter langes Frachtschiff war durch Windböen mit Pfählen zum Festmachen von Schiffen kollidiert. Dabei gab es aber weder Verletzte noch Umweltschäden, so die Wasserschutzpolizei. Ereignet hatte sich der Unfall mit dem Container beladenen Schiff bereits am Donnerstagabend.
Der Bug des Schiffes wurde bei der Kollision aufgerissen und Wasser drang in das Schiff ein. Der Kapitän schaffte es aber noch, das Emssperrwerk Gandersum, bekannt durch Emsüberführungen der Meyer Werft, zu passieren und das Schiff im Schlick festzufahren, damit es nicht weiter sinken konnte.

Zur Hilfe geeilte Einsatzkräfte setzten Pumpen und einen Schlepper ein, so dass das Schiff am Freitagmorgen dem Emder Hafen erreicht hat.